Verfasst von: eltribe | September 8, 2006

USA vs Deutschland Teil 1

Interessant am Auswandern sind natürlich die kleinen Unterschied zwischen Heimatland und Zielland, bei uns also zwischen Deutschland und USA. Aus unseren bisherigen USA-Urlauben sind wir da schon etwas erfahren, aber natürlich wird es wenn es dann soweit ist eine ganze Menge Überraschungen geben, gerade was die alltäglichen Kleinigkeiten angeht

Ich möchte einmal in ein paar Einträgen das beschreiben, was ich schon kenne, den Anfang machen heute mal die Verkehrseigenarten:

  • Am bekanntesten sicherlich: Das Geschwindigkeitslimit ist sehr strikt. Meistens ist die Maximalgeschwindigkeit auf Highways 65 mph (*1,6 = 104 kmh), nur in Ausnahmefällen mal 75 mph. Nach Schilderungen aus verschiedenen Foren wird dieses Geschwindigkeitslimit wohl auch häufiger mal von Cops die mit Radarfalle in ihrem Auto ausgerüstet sind kontrolliert. Nichtsdestotrotz fährt man wenn man sich dem Verkehrsfluss anpasst meistens 10 mph mehr als erlaubt.
  • Die Entfernungen in den USA sind VIEL weiter. Aufgefallen am Grand Canyon, wir haben „in der Nähe“ in Williams übernachtet, was aber mal eben ca. 100 Kilometer Entfernung sind.
  • In den USA darf auch rechts überholt werden, was verbunden mit der niedrigeren Geschwindigkeit, den langen geraden Strecken und den hohen Entfernungen zu einem ziemlich entspannten Fahren führt.
  • Sofern nicht ausdrücklich verboten darf auch bei roten Ampeln rechts abgebogen werden, in Deutschland nur sehr vereinzelt bei grünem Pfeil erlaubt. Sehr sinnvolle Regelung, die auch in Deutschland mal eingeführt werden sollte.
  • Statt Ampeln oder Kreisverkehr gibt es häufig den 4-Way Stop an einer Kreuzung. Alle ankommenden Fahrzeuge müssen halten und wer als erstes da war, darf auch als erstes Fahren. Funktioniert erstaunlich gut auch bei hohem Verkehrsaufkommen und es rast auch keiner wie verrückt auf ein Stopschild zu, nur um als erster da zu sein.
  • JEDER Ami, der was auf sich hält, fährt ein SUV. Den Eindruck hat man zumindest. Laut einer Statistik, die ich mal irgendwo aufgeschnappt habe, werden jährlich mehr SUVs als normale PKWs verkauft.
  • Und dann ist die große Mehrzahl der amerikanischen Autos mit Automatik ausgestattet, was in Verbindung mit den meisten oben genannten Punkten ebenfalls zu einem entspannten Fahren beiträgt.

Mein Fazit dazu lautet: Man ist zwar (Entfernung + Tempolimit) länger unterwegs in den USA, aber dafür fährt es sich angenehmer und stressfreier. Wenn man dazu noch eine schöne Umgebung wie im Südwesten hat macht das Autofahren richtig Spaß.

Als nächstes schreibe ich dann wohl etwas zu meinen Erfahrungen zum Einkaufen in den USA. Auch das ist in vielen kleinen Details anders als in Deutschland.

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Responses

  1. Hey,

    I’m from up north:) and I think I found my new hangout

    So, anyone care about the Olympics?

  2. Hello, from Toronto, Canada

    Just a quick hello from as I’m new to the board. I’ve seen some interesting posts so far.

    To be honest I’m new to forums and computers in general 🙂

    Mike

  3. Great tip! I will add this site to my bookmarks.

    gaming chair x rocker


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