Verfasst von: eltribe | September 11, 2009

Urlaubsbericht Numero Dos!

Weil die Zeit sich so beeilt…

… komme ich erst jetzt dazu, den zweiten Teil des Urlaubsberichts zu schreiben.

Angels Landing

Also, im Zion hatte ich ja schon seit 5 Jahren (unserem letzten – und auch ersten – Besuch) vor, Angels Landing zu ersteigen (gibt es das Wort?). Dieses Mal musste es also sein. Wir sind relativ spaet (gegen 15 Uhr) losgewandert, weil es an dem Tag sehr, sehr heiss war und wir die Mittagshitze abwarten wollten. In St. George war die Tageshoechsttemperatur an dem Tag 106 Grad Fahrenheit, das sind 41 Grad Celsius. Der Anfangsteil war insofern auch sehr hart, weil es in voller Sonne durch Sand und in Serpentinen einen Berg hoch ging. Nach diesem Stueck dachte ich eigentlich auch nicht, dass wir es an dem Tag schaffen, aber danach kam der „Refrigerator Canyon“, der so heisst weil es da an die 10 Grad kuehler ist als drum herum. Und auch danach lag ein grosser Teil des Weges im Schatten, so dass „Walter’s Wiggles“ auch nicht so hart waren. Walter’s Wiggles sind 21 Serpentinen, die aber relativ kurz sind und meiner Meinung nach nicht besonders schwer sind. Danach ging es dann an Ketten den Berg hoch. Die Ketten waren auch sehr hilfreich, teilweise ging es auf beiden Seiten ein paar Hundert Meter in die Tiefe, da war es schon gut, etwas zum festhalten zu haben.

Oben angekommen waren wir natuerlich sehr happy (Ich wohne in den USA – ich darf ab und zu mal ein paar englische Woerter einstreuen 😉 ) und haben etwas Pause gemacht und die sehr coole Aussicht genossen. Hier sind also die Engel auf der Erde gelandet…

Dann mussten wir uns aber auch etwas beeilen um sicher zu sein, dass wir noch im Hellen wieder am Shuttle Bus Stop ankommen. Nach uns sind noch ein paar Leute hochgewandert, aber nicht mehr besonders viele. Den Shuttle Bus im Zion finde ich ziemlich cool. Er ist kostenlos und faehrt alle 6 Minuten und man hoert immer alle moeglichen lustigen Wandererstories.

Grand Canyon North Rim

Am naechsten Tag ging es dann weiter zum Grand Canyon North Rim, der ziemlich einfach vom Zion National Park zu erreichen ist. Es gibt im Grossen und Ganzen 2 Uebernachtungsmoeglichkeiten: Die Grand Canyon Lodge und Jacob Lake Inn. Da die Lodge ausgebucht war, haben wir in durch tripadvisor’s positive Berichte gepraegten frohen Mutes das Jacob Lake Inn gebucht, das wahrscheinlich schlechteste Motel aller Zeiten, was selbstverstaendlich eine subjektive Uebertreibung ist. Trotzdem: Das Essen ist maessig bis schlecht, die Zimmer sind teuer, auf den Betten wird man seekrank, die Handtuecher sind voller Haare und rings um einen herum schlafen Jaeger, die wahrscheinlich gerade ein totes Reh in ihrem Zimmer ausnehmen. Grandios scheisse also. Der Grand Canyon North Rim selber ist sehr cool, es ist wirklich sehr leer. Wir waren an einem Freitag im August da und trotzdem waren beim Sonnenuntergang am Point Imperial nur 2 andere Leute ausser uns da. Die Grand Canyon Lodge ist zwar schon ziemlich ueberlaufen, waere aber bei unserem naechsten Besuch trotzdem eindeutig unsere erste Wahl.

Las Vegas Part 2

Nach der sehr unerholsamen Nacht in Jacob Lake und der Aussicht auf eine ca. 10-stuendige Autofahrt ins Niemandsland (Bakersfield), wo wir uebernachten wollten warfen wir unseren Plan kurzerhand ueber den Haufen und uebernachteten stattdessen noch einmal in Las Vegas. Diesmal im MGM Grand (meiner Meinung nach das beste Hotel in Vegas, wenn man nicht gerade ABSOLUTEN Luxus haben moechte). Samstags waren die Zimmer natuerlich komplett ueberteuert, aber wir wollten Vegas halt auch mal am Wochenende erleben. Naja, so riesig war der Unterschied nicht, es war natuerlich super viel los, aber eigentlich ist in Las Vegas immer viel los. Ansonsten gibt es dazu auch nicht besonders viel zu berichten, aber jedenfalls war die Nacht im MGM-Bett deutlich besser als auf dem Bett aka Ruderboot bei starkem Seegang in Jacob Lake.

Rueckfahrt

Die Rueckfahrt war lang (10 Stunden) und langweilig. True Story.

Fazit

Sehr cooler Urlaub. Die Highlights an die ich (wir) mich (uns) wohl immer erinnern werden waren wohl das Schwimmen im Pazifik, der Helikopterflug ueber Las Vegas und die Wanderung zu Angels Landing. Da wird die meisten Orte, die wir in diesem Urlaub besucht haben aber schon kannten, habe ich jetzt auch schon wieder Lust auf einen Urlaub im „Unbekannten“. Naechstes Mal geht es dann evtl. in den Osten Oregons. Denn nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub 😉

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: