Verfasst von: eltribe | Juli 16, 2009

„The best idea we’ve ever had“

So hat Wallace Stegner einmal die Nationalparks beschrieben.

Und zurecht, die amerikanischen Nationalparks sind etwas sehr besonderes und absolut faszinierendes.

Auch dieses Jahr werden wir einen Teil unseres Urlaubs wieder in Nationalparks verbringen. Diesmal werden wir durch den Yosemite (ueber den Tioga Pass) fahren, durch das Death Valley nach Las Vegas fahren und danach noch den Zion sowie den North Rim des Grand Canyon besuchen. Alle dieser Nationalparks kennen wir schon, aber es gibt natuerlich immer wieder etwas neues zu entdecken. Dazu muss man sich nur die Dimensionen vergegenwaertigen. Das Death Valley ist beispielsweise 7800 Quadratkilometer gross und damit ziemlich genau 3 mal so gross wie das Saarland (BTW: Warum muss eigentlich immer das Saarland zum Groessenvergleich herhalten? Und das auch noch in anbetracht der Tatsache dass ich noch nie wissentlich im Saarland war und mir dieser Groessenvergleich eigentlich ueberhaupt nicht sagt).

Hier einmal eine Liste aller bisher von uns besuchten Nationalparks:

  • Yosemite – Hier waren wir schon 5 Mal. Zum einen weil der Park von uns aus natuerlich gut zu erreichen ist (ca. 3 Stunden Fahrt) zum anderen natuerlich auch, weil er sehr schoen ist. Insbesondere die Wanderung zum Sentinel Dome und Taft Point gefaellt uns sehr gut. Ausserdem natuerlich die Wasserfaelle im Fruehling (im Sommer und Herbst nahezu ausgetrocknet).
  • Zion – Einmal da gewesen bisher und zwar bei unserem ersten gemeinsamen USA-Urlaub 2004. Sehr schoener Park mit einigen tollen Wanderungen. Dieses Jahr im Urlaub werden wir wieder fuer einen Tag hinfahren und ich will auf jeden Fall die Angels Landing Wanderung machen.
  • Arches – Definitiv eine der beeindruckendsten Landschaft, die ich in meinem Leben gesehen habe. Mein Lieblingspark! Leider so weit von uns weg, dass wir nicht so einfach wieder hinkommen.
  • Bryce Canyon – Auch ein sehr schoener und sehr einzigartiger Park durch seine ganzen Hoodoos (durch Erosion entstandene Stein“figuren“).
  • Capitol Reef – Ein eher kleiner und unbekannter Park, der aber durchaus schoen ist. Ich habe aber gerade keine Lust, mehr zu schreiben…
  • Grand Canyon – Natuerlich der bekannteste Nationalpark ueberhaupt und eines der groessten Naturwunder der Erde. Meiner Meinung nach muss man aber schon etwas hineinwandern (was wir bisher noch nicht gemacht haben) um ihn wirklich von seiner ganzen Groesse zu erleben. Einfach nur am South Rim entlanggehen und -fahren reicht nicht. Dieses Jahr werden wir zum etwas unerschlosseneren North Rim fahren, mal sehen, wie es uns da gefaellt.
  • Olympic – An der aeussersten Nordwestkueste der kontinentalen USA. Sehr vielfaeltig – ein sehr grosses und wildes Kuestenstueck, dazu ein richtiger Regenwald und natuerlich der Mount Olympus. Eigentlich muessten wir auch da noch mal hin, aber wie sollen wir das nur zeitlich alles schaffen?
  • Crater Lake – Mit bis zu 594 Metern der tiefste See in den USA, der zweittiefste See in Nordamerika und der neunttiefste See der Welt. Deshalb hat er eine sehr tief-dunkelblaue Farbe (die phsyikalischen Grundlagen der Lichtbrechung darf der geneigte Leser jetzt selber ergooglen). Interessant ist noch, dass der See weder einen Zufluss noch einen Abfluss hat. Verdunstung und Niederschlag halten sich ungefaehr im Gleichgewicht, so dass der Wasserspiegel immer etwa gleich bleibt. Ich persoenlich finde den Park nicht sooo spannend, man kann halt einmal komplett um den See rumfahren. Natuerlich gibt es sonst auch noch ein paar interessante Wanderungen, aber so richtig ueberragend fand ich es auch wieder nicht. Dafuer ist aber die Umgebung und Anfahrt sehr schoen.
  • Death Valley – das TAL DES TODES! Mehr muss man nicht wissen (aber sehr schoen ist es trotzdem). Na gut, man sollte schon mehr wissen: Hier befindest sich der tiefste, trockenste und heisseste Ort Nordamerikas. Die Rekordtemperatur liegt bei 57 Grad Celsius.

Natuerlich sollen da noch moeglichst viele weitere Nationalparks hinzukommen, aber viele sind einfach sehr schwer von uns aus zu erreichen. Natuerlich wuerden wir beispielsweise mal den Yellowstone besuchen, aber das ist gar nicht mal so einfach das innerhalb von einer Woche Urlaub zu schaffen.

Ich veroeffentliche das jetzt schon mal so, eigentlich wollte ich noch ein paar Fotos hinzufuegen, aber dafuer muss ich erstmal ein paar raussuchen. Das werde ich dann noch nachfuegen.

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Responses

  1. ich bin echt neidisch…..die parks im south-west sind echt der hammer!


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