Verfasst von: eltribe | Juli 23, 2007

Jobsuche

Ich habe gerade meine Bewerbungsunterlagen für die USA fertig gemacht und will deshalb hier mal kurz beschreiben, wie ich das Ganze angehe:

Standard in den USA ist es, einen Lebenslauf (Resume) und ein Anschreiben (Cover Letter) bei einer Bewerbung abzugeben. Sonst nichts. Nicht angeben darf / sollte / muss man sämtliche Daten, die zu Diskriminierungen führen könnten. So sollte man keine Angabe über sein Geschlecht machen, auch wenn das aus dem Vornamen wohl ersichtlich sein sollte, nichts über sein Alter, keine Religionszugehörigkeit. In die gleiche Richtung geht die Tatsache, dass man kein Passfoto mitschickt.

Ich habe also ein Resume geschrieben, der sehr auf die Fakten fokussiert ist, also Kenntnisse, Ausbildung und Arbeitserfahrung. Dazu einen Cover Letter, der auch ziemlich kurz gehalten ist und nur mein Interesse an einer Stelle bekundet.

Diese Unterlagen werde ich dann an einen Bekannten schicken, der angeboten hat, diese an ein paar Recruiter weiterzuleiten, die mir dann hoffentlich schon den ein oder anderen Interview-Termin beschaffen können. Wenn das nicht klappt, suche ich selber noch nach Stellenangeboten, bspw. hier:
craigslist.org
dice.com
monster.com

Zusätzlich kann ich dann noch direkt auf den Unternehmens-Webseiten nach Jobangeboten gucken. Da kämen halt alle IT-Unternehmen in der SF Bay Area in Frage, bspw. Google, Yahoo, Apple, IBM, …

Wenn eine Bewerbung dann über den ersten Schritt hinaus gegangen ist, geht es zum Interview. Ich glaube, das ist in den USA deutlich wichtiger als in Deutschland. Hier in Deutschland habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass man schon fast genommen ist, sobald man einen Gesprächstermin bekommt, in den USA werden wohl mehr Leute eingeladen und davon dann der / die Beste(n) genommen. Um sich auf solche Interviews vorbereiten zu können findet man auch einige Informationen online, zum Beispiel hier:
careerbuilder.com/JobSeeker/CareerBytes/Articles.aspx

So langsam geht es also los mit den Bewerbungen, da ich aber erst ab dem 15. Oktober anfangen möchte, zu arbeiten, sind es ja noch 3 Monate. Also kein Grund zur übertriebenen Hektik.

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